Die Bestandteile unserer Masala

Die Zubereitung der ayurvedischen Medizin unterliegt einer alten Tradition. Dabei kommt es nicht nur auf die pharmakologische Wirkung der Zutaten, sondern auch auf den Geschmack und die Herstellungsweise des Präparats an. Alles was den Körper stärkt und belebt, ihn widerstandsfähiger gegen Krankheiten macht und dem Alterungsprozess entgegenwirkt, wird als Rasayana bezeichnet.

Der traditionelle Chai ist ein aus Indien stammendes Getränk, der dort als Masala Chai bekannt ist. “Masala” bedeutet in der Sprache der Hindus “Mischung”, denn welche Gewürze im Chai verarbeitet werden, hängt von der Rezeptur ab. Neben den gängigsten Gewürzen Ingwer, Kardamom, Zimt, Nelken und Chili, können beispielsweise auch Lorbeer, Muskat und Pfeffer enthalten sein.

Beim Chai entfalten die natürlichen Wirkstoffe durch ein bestimmtes Herstellungsverfahren ihre Wirkung. Dabei kombiniert man die Gewürze und Heilkräuter im Ayurveda mit einem Transportmedium (Anupanams), wie beispielsweise heißem Wasser, Honig oder Vollrohrzucker (Jaggery). Werden die Heilkräuter und Gewürze zusammen mit dem Transportmedium abgekocht, entsteht ein Kvatha. Kvatha gilt als eine der fünf Hauptmethoden der Pflanzenzubereitung und bezeichnet ein Dekokt oder einen Sud, der so weit reduziert wurde, bis nur noch ein Viertel der Ausgangsmenge übrig ist. Nach dieser ayurvedischen Tradition wird auch unser Black Sense Chai hergestellt.

Ingwer
Ingwer (Zingiber officinale) stammt ursprünglich aus Südostasien und ist ein typisches ayurvedisches Gewürz und Heilmittel, das sowohl in Indien als auch in China schon seit über 5000 Jahre für medizinische Zwecke eingesetzt wird1. Auch das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) erkennt Ingwer offiziell als medizinisch wertvoll an2.

Eine vom HMPC gesicherte Wirkung von Ingwer auf den Menschen gilt bislang für die Anwendung bei leichten Magen- und Verdauungsproblemen, wie Koliken, Blähungen, Verstopfungen, Sodbrennen und Durchfall, sowie bei Reiseübelkeit (Zingiberis rhizoma – European Medicines Agency, 2018). Andere Studien benennen zudem weitere mögliche Anwendungsgebiete. So kann Ingwer bei Übelkeit im Zuge einer Schwangerschaft angewendet werden3. Auch bei Übelkeit als Folge einer Chemotherapie oder einer Operation kann Ingwer beruhigend wirken4. In der ayurvedischen Medizin wird Ingwer empfohlen, um die Verdauung zu verbessern5.

Zusätzlich hat Ingwer einen schmerzlindernden Einfluss auf Arthritis, Muskelkater, Brustschmerzen, Rückenschmerzen und Menstruationsbeschwerden und kann bei Atemwegserkrankungen, Husten und Bronchitis zum Einsatz kommen6. Durch seine entzündungshemmende Wirkung wird Ingwer auch bei Gelenkschmerzen genutzt7. Bei Erkältungen und grippalen Infekten unterstützt Ingwer durch seinen wärmenden Effekt und die antivirale Wirkung8. Verschiedene Studien deuten zudem darauf hin, dass Ingwer unterschiedlichen Formen von Krebs entgegenwirkt. Diese Fähigkeit wird seinen antioxidativen, entzündungshemmenden und antimutagenen Eigenschafen und anderen biologischen Aktivitäten zugeschrieben9.

Durch chemische Analysen konnten bislang mehr als 400 Inhaltsstoffe in der Ingwerwurzel identifiziert werden10. Dabei ist der scharfe Geschmack vor allem auf Gingerole und Shogaole zurückzuführen, die in einem Balsam enthalten sind, der unter anderem aus ätherischem Öl, Harzsäuren und natürlichem Harz besteht11. Übrigens zählen auch Kardamom und Kurkuma zu den Ingwergewächsen.

Je nach Verarbeitung der Wurzel entstehen neue Stoffe und die Wirkung verändert sich. In Indien wird zwischen frischem Ingwer (Ardaka) und getrocknetem Ingwer (Shunti) unterschieden12, im Black Sense Chai wird getrockneter Ingwer bei großer Hitze mit anderen Gewürzen gekocht. So entsteht eine Abkochung, die im Ayurveda auch als Kvatha bezeichnet wird. Durch die Verwendung von Shunti ist unser Chai Kapha und Vata balancierend.

Kardamom
Kardamom (lat.: Elettaria cardamomum) wird in Südindien als die Königin der Gewürze verehrt und ist eines der ältesten bekannten Gewürze13. So wurde Kardamom bereits in den altindischen Veden und auf Tontafeln aus der babylonischen Zeit erwähnt. Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse, hat im Vergleich zu Ingwer jedoch eine kühlende Wirkung.

Im Ayurveda wird Kardamom als Heilpflanze beispielsweise bei Darmerkrankungen, Herzerkrankungen, Gallensteinen, Verdauungsstörungen, Anorexia, Asthma und Bronchitis angewendet14. Außerdem soll Kardamom das Herz kräftigen und stimulieren und Schleim in Bronchien und Nasennebenhöhlen lösen. Tierstudien haben gezeigt, dass Kardamom antioxidative15, blutdrucksenkende16, Darm schützende17, krampflösende18 und antibakterielle19 Eigenschaften hat.

In einer indischen Studie aus dem Jahr 2009 nahmen Bluthochdruck-Patienten zwölf Wochen lang täglich 3 Gramm Kardamom Pulver zu sich. Der systolische und der diastolische Wert sanken, die Blutgerinnungsgefahr konnte reduziert werden, das Blut wurde dünner und das Antioxidantien-Potenzial stieg um 90% 20. Das bedeutet, das der Körper besser gegen Infektionen, Entzündungen, Umweltgifte und Krankheiten aller Art geschützt ist.

Das ätherische Öl, das in den Samen enthalten ist, sorgt für das süßlich-scharfe Aroma und verfliegt leicht, sobald die Kapseln geöffnet und die Samen zermahlen werden. Deshalb verwenden wir für unseren Black Sense Chai nur ganze Kapseln, die immer frisch bei Bedarf gemörsert werden.

Zimt
Das Gewürz Zimt (Ceylon Zimt und Cassia Zimt) wird aus der Rinde des tropischen Zimtbaumes gewonnen, der zur Lauraceae Familie gehört, und gilt als eines der wichtigsten und bekanntesten Gewürze überhaupt21. Insgesamt wurden bisher ungefähr 250 Arten weltweit identifiziert22. Bei der Ernte werden Zweige des Baumes abgeschnitten und deren innere Rinde entfernt und getrocknet. So entstehen die typischen Zimtstangen, aus denen das Zimtpulver gemahlen wird. In Ägypten hielt man Zimt zeitweise für wertvoller als Gold und nutzte einen Mix aus Zimt, Nelken und Wasser, um ägyptische Adlige gegen die Beulenpest zu schützen. Sowohl innerlich als auch äußerlich wurde Zimt für zahlreiche Beschwerden eingesetzt.

Wissenschaftliche Studien bestätigen nicht nur die antimikrobielle23 Wirkung von Zimt, sondern auch seine positive Wirkung bei der Behandlung von Diabetes, da Zimt den Blutzuckerspiegel reguliert. Zusätzlich werden die Cholesterinwerte und die Triglyceridwerte reduziert und der Blutdruck gesenkt24. Zimt kann zudem die Magenentleerung verzögern, sodass die Glucose erst nach und nach ins Blut gelangt und eine starke kurzfristige Erhöhung des Insulinspiegels vermieden wird. Auch die Darmgesundheit kann durch die Einnahme von Zimt verbessert und das Risiko für Darmkrebs verringert werden25 .

Als wärmendes Gewürz verursacht Zimt im Körper eine gewisse Hitzeentwicklung, bei der vermehrt Energie, unter anderem in Form von Kalorien, verbraucht wird. Somit ist Zimt auch für das Gewichtsmanagement gut geeignet. Dabei muss der Zimt nicht zwangsläufig gegessen werden, um seine Wirkung zu entfalten, denn Phillip Zoladz, Student an der amerikanischen Wheeling Jesuit University in West Virginia stellte fest, dass schon der Geruch Prozesse im Gehirn anregt und kognitive Leistungen verbessern kann. In Vitro Experimente legen nahe, dass Zimt sogar Alzheimer entgegenwirken könnte26.

Indische Wissenschaftler konnten zeigen, dass Cassia-Zimt, der den Stoff Cumarin enthält, den Zelltod von Gebärmutterhalszellen initiieren kann27. Indessen stellten Forscher des Regensburger Institut für Pharmazie fest, dass reines Cumarin manche Prostatakrebstumore und Lungenmetastasen zum Schrumpfen bringen kann28. Einige Menschen reagieren empfindlich auf Cumarin und sollten Cumarin nur in Maßen genießen.

Zimt werden noch zahlreiche weitere Heilmodalitäten, wie beispielsweise eine entzündungshemmende29 und antimykotische 30 Wirkung zugeschrieben. Traditionell wird Zimt auch in der Mundhygiene31 eingesetzt.

Nelken
Nelken werden seit Jahrhunderten als Gewürz und Aromatisierungsmittel eingesetzt und sind heute ein anerkanntes naturheilkundliches Arzneimittel. 2010 wurde die Gewürznelke sogar als Heilpflanze des Jahres ausgezeichnet. Im Ayurveda und in der chinesischen Medizin ist die Gewürznelke schon seit Jahrtausenden aufgrund ihrer starken bakteriziden und schmerzstillenden Wirkung beliebt. Auch gegen Mundgeruch, Brechreiz, Blähungen, Durchfall 32, bei Bronchitis und zur Desinfektion wird die Nelke oder das Nelkenöl eingesetzt.

Ihr Aroma erhält die Gewürznelke von dem ätherischen Öl, dass zu 15 % in den Knospen enthalten ist. Dieses besteht hauptsächlich aus Eugenol und zu einem geringen Anteil aus Eugenolacetat und β-Caryophyllen. Zudem enthalten Gewürznelken Flavonoide, Phenolcarbonsäuren, Gerbstoffe, Triterpene und geringe Mengen fettes Öl 33. Vor allem Eugenol wird aufgrund seiner stark desinfizierenden, schmerzhemmenden und adstringierenden (zusammenziehenden) Eigenschaften untersucht.

Bei der Einnahme von Gewürznelken ist auch eine krampflösende Wirkung und eine Hemmung der Blutgerinnung zu beobachten. Deshalb werden Abkochungen von Gewürznelken, wie in unserem Black Sense Chai, auch bei Blähungen und Durchfall sowie bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Laborstudien zeigen, dass Eugenol die Fließeigenschaften des Blutes verbessert und so auch Thrombosen verhindern und Arteriosklerose vorbeugen kann 34. Gewürznelken zählen zu den besten natürlichen Antioxidantien, die die Zellmembranen vor freien Radikalen schützen 35. Die enthaltenen Phenolverbindungen besitzen antioxidative, entzündungs- und gerinnungshemmende Eigenschaften.

Dank der lokal betäubenden und antibiotischen Wirkung von Eugenol wird die Gewürznelke vor allem auch bei Zahnschmerzen angewendet 36. Im Ayurveda werden Nelken außerdem bei Halsschmerzen, Hautkrankheiten, entzündlichen Infekten der Atemwege, Insektenstichen und zur Wundbehandlung eingesetzt, die Wirkung ist jedoch noch nicht durch Studien belegt.

Chili
Chili (bot. Capsicum) zählt zu der Familie der Nachtschattengewächse und enthält das Alkaloid Capsaicin, das der Schote ihre Schärfe verleiht. Die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung, die Chili zugeschrieben werden, sind auf das enthaltene Capsaicin zurückzuführen.

Traditionell wird Chili als Heilpflanze sowohl innerlich als auch äußerlich, beispielsweise bei Verdauungsproblemen, Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen oder auch als Aphrodisiakum, angewendet. Erforscht wird Capsaicin zudem im Kontext von entzündlichen Krankheiten, Migräne, Blasenschwäche oder auch Bluthochdruck.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 wirkt Capsaicin krebshemmend und kann verhindern, dass Metastasen sich ausbreiten 37. Viele Menschen, die sich einer chemotherapeutischen Behandlung unterziehen müssen, leiden unter Schleimhautentzündungen im Mundraum. Untersuchungen haben gezeigt, dass Capsaicin ein wirksames Mittel zur topischen Anwendung ist, um die Schmerzen temporär zu stillen 38.

Capsaicin hat zudem einen positiven Einfluss auf chronische Erkrankungen wie Arthritis, chronische Schmerzen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, sowie Krebs. Neben der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung wird auch der Effekt auf die Zellen und ihre Signalwege untersucht. Im Black Sense Chai wird vor allem auf Grund seiner scharfen, jedoch nicht bitteren Geschmackskomponente Chili anstatt Pfeffer verwendet. Pfeffer ist besonders im Abgang, auf der hinteren Zunge schnell ein als bitter wargenommenes Gewürz.

Zu guter Letzt hat Chili Eigenschaften, die die Reduzierung des Körpergewichts fördern, da Chili eine Erhöhung der Körpertemperatur bewirkt und die Kalorienverbrennung ankurbelt. Auch der Appetit wird durch Chili reguliert 39.

Quellen:
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